20120308 Jungbrunnen Fasten


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Säure / Basen Gleichgewicht

Entgiften / Entschlacken / Übersäuerung


Die Stoffwechselvorgänge im Körper sind chemische Prozesse, teilweise hochkompliziert und einige noch nicht völlig verstanden. Diese Prozesse werden meist durch Enzyme gesteuert und bewirkt. Diese "Wirkstoffe" brauchen ganz bestimmte Umgebungsbedingungen, um ihre Wirkung zu entfalten.
Eine der wichtigsten ist das Milieu: sauer, neutral oder basisch. Messwert ist der pH-Wert (Wasserstoffionenkonzentration). Der Wert 7 ist "neutral", z.B. reines Wasser; Werte unter 7 sind "sauer", Werte über 7 "basisch" oder alkalisch". Besonders wichtig ist der pH-Wert im Blut, er wird in sehr engen Grenzen 7,34 - 7,37, konstant gehalten.


Es ist nicht einfach so, dass Säuren im Stoffwechsel auch sauer umgesetzt werden, viele organische Säuren (z.B. die Zitronensäure) werden zu Basen umgesetzt, während Stoffe, die überhaupt nicht sauer schmecken (z.B. Eiweiß), Säuren bilden.
Als erster hat der schwedische Lebensmittelchemiker R. Ragnar Berg Anfang des vorigen Jahrhunderts diese Vorgänge erforscht. Dessen Ergebnisse sind weitgehend auch heute noch gültig. Für einige Nahrungsmittel sind die Aussagen umstritten und werden von verschiedenen Autoren unterschiedlich dargestellt. Es ist sehr schwierig, besonders in Grenzbereichen, die Vorgänge exakt zu messen, das gilt beispielsweise im Bindegewebe.
Als Auswirkung des heutigen Lebens- und Ernährungsstils sind die meisten Menschen mehr oder weniger stark übersäuert bis zur Acidose. Zu stark basische Situationen sind ausgesprochen selten und in der Regel Auswirkungen bestimmter Erkrankungen.
Es darf nicht übersehen werden, dass Fehlernährung nicht die einzige Ursache der Übersäuerung ist. Hektik und Stress wirken ebenfalls säurebildend, die Einheit von Körper, Geist und Seele zeigt sich hier sehr deutlich.



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